Heilmittel und Hausmittel

Heil- und Hausmittel aus der Natur

Viel trinken hilft gegen Verstopfung

Wer häufig unter Verstopfung leidet ist in seiner Lebensqualität eingeschränkt . Häufig ist die Ursache von Verstopfung auf falsche Ernährung zurückzuführen und kann mit dem Umstellen der Essgewohnheiten schon beedet sein. Es gibt eine Unmenge an Hausmitteln welche  Verstopfung verhindern oder bekämpfen.

Ballaststoffreiche Ernährung wie Gemüse, Obst, Salat und Vollkornbrot ist genauso wichtig wie die Flüssigkeitsaufnahme. Zwei Liter Mineralwasser oder Kräutertee sind hier als ein unbedingtes Minimum anzusehen. Wer es schaft sich zu überwinden kann der  Verstopfung auch mit einem Glas lauwarmen Bier entgegentreten.

Den Tag beginnt man am besten mit einem Glas kalten Wasser. Das kalte Wasser aktiviert die Magen-Darm-Aktivitäten umgehend. Anstatt starken Kaffee zum Frühstück ist ein Glas Buttermich ebenso besser geeignet  da die Milch für mehr Darmbewegung sorgt und somit gegen Verstopfung ankämpft.

In jeder Küche sind Lorbeerblätter als Gewürzmittel zu finden. Die Zubereitung eines Lorbeertees ist denkbar einfach. 3 getrocknete Lorbeerblätter einfach mit kochendem Wasser übergießen und 10 Minuten Ziehen lassen, die Blätter abseien und den Tee in kleinen Schlucken trinken.

Bei chronischer, andauerneder Verstopfung sollten sollten sie den Tag mit einem besonderem Cocktail beginnen. Ein Mix aus 3 Teelöffel Apfelessig in einem Glas Mineralwasser und dazu einen Esslöffel Honig über mehrere Wochen als erstes Glas am Morgen sorgt spürbarfür Verbesserung. Der Essig regt die Produktion der Verdauungssäfte in der Bauchspeicheldrüse an, welche die oftmals an den Darmwänden haftenden Fäulebakterien vernichten. Ein ausgeglichenes Basen-Säure-Verhältnis im Körper regt zudem den Abbau von Fetten und Eiweißen die Verdauung und den Zellstoffwechsel an.

Sauerkrautsaft ist in jedem Naturkostladen oder Reformhaus zu kaufen. Der hohe Anteil von Milchsäurebakterien und Nitraten wirkt sich entschlackend auf die Darmflora aus und löst Stuhlablagerungen von den Darmwänden. Diese Behandlung dauert etwas länger und die Wirkung setzt etwas später ein.

Rizinusöl ist wohl die redikalste Methode gegen Verstopfung. Rizinus schmeckt ekelhaft aber wirkt sicher und schnell. Zwei Esslöffel reichen aus um Sie längerfristig an den erwünschten Sitzplatz zu binden. 

Eine der angenehmsten Anwendungen gegen Verstopfung ist entspannt auf dem Rücken zu liegen während der Partner den Bauch im Urzeigersinn massiert. Selbst wenn diese Bahandlung keine Wirkung auf Ihren Magen haben sollte ist sie angenehm und wohltuend.

Gegen Verstopfung kann man mit vielen Hausmitteln angehen. Viel trinken ist unbedingt erforderlich. Je nach Mixtur kann die Wirkung unmittelbar einsetzen oder wird als Langzeitbehandlung bei chronischer Verstopfung angesetzt.

Heilfasten - Heilmethode für Körper und Geist

Fasten bedeutet prinzipiell eine Besinnung auf den den eigenen Lebensstil und die Essgewohnheiten. Heilfasten ist eines der Schlagwörter in der Naturheilkunde. Es soll Geist und Körper auf Vordermann bringen. Die „Ärztegesellschaft für Heilfasten und Ernährung“ Haben für den Begriff Heilfasten eine Definition aufgestellt: 

Heilfasten bedeutet den freiwilligen Verzicht auf feste Nahrungs- und Genussmittel für eine begrenzte Zeit.

Aus der ursprünglichen Idee des Heifastens ausschließlich mit Tee und Wasserfasten hat sich im Laufe der Zeit das Moklefasten, Saftfasten und Schleimfasten entwickelt. Die Grundidee aller Heilfast-methoden ist das Herstellen des Gleichgewichts zwischen Konzentrations- und Ruhephasen mit der Hilfe von reichlich kalorienarmer oder -freier Getränke und die Förderung der Ausscheidungsvorgänge des eigenen Körper.  

Wer Heilfasten richtig unter guter Anleitung durchführt wird kaum oder gar keinen Abfall der Leistungsfähigkeit bemerken und ist frei von Hungergefühlen. Wer die Sache jedoch falsch angeht kann sich sogar in gesundheitlichen Risiken befinden. Mit dem Heilfasten sollte auch eine Art seelische und geistige Reinigung verbunden sein.

Es macht wenig Sinn einfach drauf los zu hungern und zu warten was passiert. Wer sich das Erste mal einer Heilfasten-Kur unterzieht sollte sich auf jeden Fall mit seinem Hausarzt absprechen oder einer Gruppe mit schon erfahrenen Gleichgesinnten anschließen.

Wie lange eine Fastenkur dauert ist natürlich von den persönlichen Zielen, viel mehr aber vom eigenen Wohlbefinden abhängig. Das so beliebte „sündigen“ sollte auf jeden Fall vermieden werden da es schon nach sehr kurzer Zeit zu erheblichen Magenbeschwerden führen kann die dem „guten Gefühl“ schnell ein Ende bereiten.

Nach der Periode des Heilfastens sollten Sie Ihrem Körper auch die Zeit geben sich wieder auch eine andere Ernährung umzustellen. In der Übergangszeit ist es ratsam mit leichter Kost zu beginnen.

Während der Fastenphase tut es geist und Körper gut wenn Sie Ihm etwas schönes gönnen. Dies kann ein Saunagang sein oder auch ein erholsame Spa-Behandlung und Massage. Gehen Sie spazieren und befreien sie sich von schlechten Gedanken.

Heilfasten ist als Gesamtbild zu sehen. Nur wer sich mental richtig darauf vorbereitet und bereit ist wird die gewünschten Erfolge für Körper uind Geist erzielen.

Die Wirkungsweise der Heilerde in der Naturmedizin

Heilerde wird heute in der Naturmedizin in vielen Bereichen angewendet. Eines der Hauptanwendungsgebiete von Heilerde ist der Einsatz gegen Durchfall, Blähungen und Aufstoßen. Sie wird aber auch zur äußerlichen Anwendung zur Bekämpfung von Ekzemen, Hautbeschwerden, Ausschlägen angewendet oder auch als Gesichtsmaske.

Heilerde ist reiner Löss der aus Gesteinen in eiszeitlichen Gletschern durch Verwitterung und Reibung entstanden ist. Dieser Löss wird zusätzlich gemahlen und gesiebt und danach ohne weitere Zusatzmittel verpackt.

Wie wirkt Heilerde ?

Die feine Pulverform der Heilerde ist das Geheimnis der ihrere therapeutischen Wirkung.Durch das Mahlen des ohnehin schon feinen Löss haben die einzelnen „Körner“ der Heilerde nur noch einen Durchmesser von wenigen tausendsteln Millimetern. Je höher die Anzahl der Körner, desto größer deren Gesamtoberfläche. Diese größere Gesamtoberflache bewirkt, dass deren Fähigkeit mit anderen Stoffen in Wechselwirkung zu treten steigt. Die Oberfläche der in einem Kilo Heilerde vorkommenden Körner kann so je nach Feinheitsgrad bis zu 65 Quadratmeter betragen. 

Die feine Pulverform bindet schnell verschiedene Substanzen wie Magensäure, Gallensäure verschiedenen im Körper vorkommende Giftoffe und schädliche im Darm auftretende Bakterien. Die Heilerde ist eine große Hilfe bei der Entgiftung des Darmes und des gesamten Organismus.

Heilerde kommt auch als Nahrungsergänzungsmittel zum Einsatz. Sie ist absolt nebenwirkungsfrei und besitzt einen hohen Anteil an Spurenelementen und Mineralstoffen. Da keien auftretenden Nebenwirkungen bekannt sind kann die Heilerde auch als Nahrungsergänzungsmittel eingesetzt werden wenn Kinder in der Familie sind. Die Dosierung sollte bei Kleinkindern etwas geringer sein, etwa 50% der (je nach Hersteller unterschiedlich) empfohlenen Menge für Erwachsene. Ab dem 12. Lebensjahr ist eine normale Dosierung kein Problem.

Bei der äußerlichen Anwendung stellt man einen Brei aus Wasser und Heilerde her. Die wohltuende und heilende Wirkung tritt generell mit dem Austrocknen des Heilerde Brei auf. Diese Zeit variiert je nach Anwendungsgebiet. Bei Wickeln und Kompressen kann diese Zeit bis zu zwei Stunden betragen während Heilerde als Bestandteil einer Gesichtsmaske in den meisten Fällen schon nach 25 Minuten abgetrocknet ist.

Wer Heilerde als Badezusatz verwendet sollte sich nach bem nur Bad kurz Abduschen und in ein großes Handtuch für eine Entspannungsphase von 15 Minuten wickeln. Wenn man anschließend die Reste der auf der Haut befindlichen angetrocknetten Heilerde mit einem leicht feuchten Handtuch abrubbelt erziehlt man zudem einen hautverjüngenden Peelingeffekt.

Heilerde findet heutzutage in der Naturmedizin viele verschiedenen Anwendungen. Sie ist für die innere Anwendung selbst für Kinder geeignet, da sie keine bekannten Nebeneffekte besitzt. Heilerde kommt aber auch mit Wasser vermischt als Brei äußerlich oder als Bademittelzusatz zum Einsatz.

Wie kann man Kopfschmerzen lindern

Ab und an auftretende Kopfschmerzen kann man auch ohne chemische Medikamente bekämpfen und lindern. Die natürlichen Heilmittel bieten ein weites Spektrum für die unterschiedlichsten Anwendungen. Die Ursachen für Kopfschmerzen können unterschiedlichester Natur sein. Sie können durch Muskelverspannungen im Nacken, Rücken oder Schulterbereich ausgelöst werden. Oftmals ist auch der Säure-Basen Haushalt des Blutes aus dem Gleichgewicht geraten.

Eine kalte Kompresse, welche wie eine Nackenrolle verwendet wird lindert in der Regel leichte Schmerzen.  Unterstützt wird dies zusützlich wenn Sie ein paar Tropfen Minzöl auf Ihre Schläfen trüpfeln und sie sanft einmassieren. Sie können die kalte Kompresse auch in ein Handtuch wickeln und sich auf die Stirn legen.

Die ursprünglich aus Asian stammende Akkupressur ist immer stärker auch in unseren Breitengraden im Kommen. Durch stimmulierung spezieller Druckpunkte werden Kopfschmerzen und Migräne gelindert. Diese Druckpunkte der Akkupressur müssen mehrmals täglich gedrückt werden. Zur Akkupressur und derren Anwendung gibt es gute Literatur, welche im Internet oder Buchfachhandel zu erwerben sind.

Ein weiteres Hausmittel zum bekämpfen von Kopfschmerzen ist ein Tee mit Johanniskraut. Geben Sie drei Teelöffel Johanniskraut in eine Tasse, überbrühen Sie dieses mit 0,25 Liter heißem Wasser, decken Sie die Tase ab und lassen Sie den Tee 15 Minuten zuiehen. Danach schöpfen Sie das Johanniskraut ab und trinke den Tee. Zwei bis drei Tassen Johanniskraut-Tee täglich lindern oder verhindern Kopfschmerzen.

Ein nicht so bekanntes natürliches Heilmittel gegen Kopfschmerzen ist die Silberweidenrinde. Silberweidenrinde enthält den selben Wirkstoff wie Aspirin. Setztn Sie einen Teelöffel Silberweidenrinde mit einem viertel Liter kalten Wasser an und lassen sie den Ansatz acht bis zehn stunden stehen. Danach einfach kurz Aufkochen und absieben. Den Tee aus Silberweidenrinde kann man klat oder warm über den ganzen Tag verteilt in kleinen Schlucken trinken.

Wer alkoholbedingte Kopfschmerzen einen sogenannten Alkoholkater hat findet hier einige Ratschläge um wieder auf die Beine zu kommen:  

Alkoholkater - Ursachen und Linderung

Die Natur bietet verschiedene Heilmittel an um lästige Kopfschmerzen zu lindern. Sollten Sie häufig unter Kopfschmerzen leiden,  konsultieren sie auf jeden Fall einen Facharzt, da es bei diesen Schmerzen oftmals um die Vorboten einer ernsthaften Krankheit handeln kann.

Kamille als Heilmittel

Die Wirkung von Heilpflanzen ist unbestritten. Die meisten Gewürz- und Heilpflanzen können langfristig und ohne Nebenwirkungen eingesetzt werden. Heilpflanzen sind sehr vielseitig zu verwenden. Ihr Einsatzbereich reicht vom Nahrungsmittelzusatz über Bäder und Augüsse bis zu Ölen.

Eine der bekanntesten Heilpflanzen ist die Kamille. Kamillenblüten kommen bei Durchfall, Blähungen, Gastritis oder auch Entzündungen im Mund und Rachenraum zum Einsatz. Der in der Kamille vorkommenden Flavonoide wirken sich entzündungshemmend und krampflösend auf unseren Körper aus. Kamille beruhigt zudem Magen und Darm.

Bei einer Erkältung kann ein Inhalationsdampfbad mit Kamille Wunder bewirken. Geben Sie 5 Esslöffel Kamillenblüten in eine Schüssel und übergiesen Sie diese mit einem halben Liter heißem Wasser. Inhalieren Sie die wohlriechended Dämpfe für mindestens 10 Minuten. 

Bei Gastritis hilft der alt bewährte Kamillentee. Zwei bis Drei Teelöffel Kamillenblüten mit kochenden Wasser übergießen und zehn Minuten ziehen lassen. Danach sieben Sie die Blüten ab und genießen den Tee. Eine Tasse Kamillentee nach jeder Mahlzeit und eine Tasse vor dem Schlafengehen hilft bei Gastriris.

Beachten Sie die Reinheit der Kamillenblüten. Wer minderwertige Kamille einnimmt muss mit unter mit Nebenwirkungen und alergischen Reaktionen rechen. Apotheker, Reformhäuser und Online-Shops beraten Sie gerne und unverbindlich.

Heilmittel gegen Insektenstiche und Juckreiz

Insektenstiche sind greade in lauen Sommerabenden ein lästiges Übel. Stechmücken können einem den Spass auf der eigenen Veranda verderben. Falls alle Insektenkiller nichts helfen und man doch von den Biestern gestochen wird kann man mit ein paar einfachen Hausmitteln den Juckreiz lindern und die Schwellung eindämmen.

Als erste Regel gilt es den stachell, sollte einer vorhanden sein, zu entfernen und die Einstichstelle mit fließendem kalten Wasser abkühlen. Es ist noch besser falls sie eine der medizinischen Gel - Kompressen im Gefrierfach haben und diese auf den Insektenstich legen. Auch ein Beutel mit Eiswürfeln kann sich lindernd auf die Schwellung auswirken.

Wer am Lagerfeuer oder beim abendlichen Gang in den Biergarten gestochen wird kann auch einfach eine aufgeschnittene Zwiebel auf den Insektenstich legen. Dieser wirkt gegen Schwellung und Juckreiz.

Ein leicht feuchtes Stück Würfelzucker auf den Einstich gelegt entzieht dem Körper das Gift der Insekten was ebenso den Juckreiz und die Schwellung reduziert.

Wer in seinem Garten Zitronenmelisse hat kann sich auch mit dem Auflegen dieser (in geriebenen Zustand) behilflich sein. Zur Desinfizierung kann man danach ein paar Tropfen Teebaumöl oder auch Lavendelöl auf den Stich geben.

Wer beim „Stechen“ zusieht sollte umgehend etwas Zitronensaft auf die  Stichstelle träufeln. Dies brennt zwar im ersten Moment etwas, Sie werden aber feststellen dass nach diesem ersten Brennen kein Juckreiz auftritt. Dies ist ein Grundregel.

Niemals Jucken, auch wenns schwer fällt.

Insektenstiche sind lästig, Schwellung und Juckreiz können aber mit einfachen Hausmitteln eingeschränkt, ja sogar verhindert werden.

Hausmittel gegen Halsschmerzen

Wer unter Halsschmerzen leidet ansonsten aber gesund ist muss nicht gleich zur Apotheke rennen. Eine Vielzahl von altbewährten Hausmitteln stehen bereit um Halsschmerzen zuleibe zu rücken.

Als erstes müssen Sie den Hals und Brustbereich warm halten. Dies fördert die Durchblutung und die Körpereigenen abwehrmittel gelamngen so schneller and die betroffenen Stellen. Starkes Schwitzen ist aber zu vermeiden.

Das Gurgeln mit groben Meersalz ist auch eine gute Lösung. Geben Sie einen Teelöffel Meersalz in eine Tasse mit lauwarmen Wasser un lösen Sie es auf. Danach gurgeln Sie ein paar Minuten mit dem Meersalz. Meersalz desinfiziert und lindert Schmerzen. Die Anwendung sollte alle paar Stunden wiederholt werden. Falls Sie kein grobes Meersalz haben kann man sich natürlich auch mit gewöhnlichen Kochsalz behilflich sein.

Da man mit dem Gurgeln aber nicht alle Bereiche des Halses erreichen kann hilft auch das Trinken von reizlindernden Kräutertee. Auch mit dem Kräutertee sollte man vor dem Hinunterschlucken ein paar Minuten gurgeln. Auf diese weise wird jeder Winkel des Rachen und Halsraumes umspühlt. Fenchel, Salbei oder Malventee sind hier besonders hervorzuheben.

Bei Halsschmerzen ist eine große Flüssigkeitsaufnahme ohnehin sehr wichtig. Heisse fettarme Milch mit Honig schmeckt gut und hilft. Wer es etwas stärker verträgt kann auch auf die heilende Wirkung von Zucker-Zwiebel Saft vertrauen. Schneiden Sie ein paar Zwiebeln in scheiben und bestreuen Sie diese mit ausreichend Zucker. Das ganze lassen Sie über nacht ziehen und fertig ist der Zucker-Zwiebel Saft.

Wer recht stark verschleimt ist sollte unter Umständen auf das alt bewährte inhalieren zurück greifen. Durch das Inhalieren werden auch die Bereiche um den Kehlkopf einfach erreicht. Hier sammelt sich immer viel schleim an. Folgende Heilkräuter sind als Zusätze geeignet

Salbei (desinfizierende Wirkung, besonders bei Infektionen im Hals-Rachenraum)
Thymian (wirkt keimtötend, schleimlösend und auswurffördernd
Anis und Fenchel (schleimlösende Wirkung)
Kamille (keimtötende und enzündungshemmende Wirkung

Bei einer verschleimten Nase ist auch das Inhalieren von Salzwasser hilfreich.

Feuchte Wickel sind seit jeher in der Hausmedizin ein gerne angewendetes Mittel. Kalte Wickel gegen akute Halsschmerzen wirken Entzündungshemmend. Bei lange anhaltenden Halsschmerzen sollte man auf die Anwendung von warmen (36-37 Grad) Wickeln vertrauen.

Es gibt viele Hausmittel um Halsschmerzen zu bekämpfen. Gurgeln, Inhalieren oder Feuchte Wickel helfen umgehend Halsschmerzen zu bekämpfen.

Hausmittel gegen Fusspilz

Fußpilz ist ein weit verbreitetes Leiden und lauert an vielen Orten. Die Fußpilz-Keime sind besonders in warmen feuchten Umgebungen zu finden. Diue Ansteckungsgefahr ist besonders hoch im Schwimmbad, Umkleidekabinen, Sauna-Kabinen aber auch auf Teppichböden besonders in Hotels. Da der menschliche Körper keine Imunität gegen Fußpilz entwickeln kann läuft man ständig Gefahr mit den ansteckenden Keimen in Verbindung zu kommen.

Wie entsteht Fußpilz ?

Die Haut jedes Menschen erneuert sich ständig. Die von Unten nachwachsende Haut stößt die obere Hautschicht ab. Sind diese Hautpartikel infiziert und enthalten ansteckende Fusspilzkeime können diese Keime auf „fruchtbaren Boden“ treffen falls sie mit einer wunden Stelle oder einer kleinen Hautverletzung eines auf den Hautpartikel tretenden Menschen in Berührung kommen. Durch kleine Risse in der Haut können die Erreger in die Haut des gesunden Menschen eintreten und somit eine Fußpilz-Infektion auslösen.

Symptome für Fußpilz

Eine Fußpilz-Infektion beginnt meistens kaum spürbar mit Hautrötung. Danach setzt ein Juckreiz ein. Bilden sich nässende weiß-schimmernde Bläschen ist die Infektion schon im fortgeschrittenen Stadium und muss umgehend behandelt werden, da der Fusspilz sonst auch Fußnägel befällt und die Behandlung schwieriger macht.

Hausmittel gegen Fusspilz

Interessanter Weise gibt es in jedem Haushalt Mittel die die Fußpilzinfektion bekämpfen können. Knoblach scheint hierbei ein Wundermittel zu sein, da die Knoblauch-knolle für viele verschiedene Einsatzgebiete geeignet ist. Knoblauchsaft wirkt von reinigend innen und dämmt Infektionen und Hauterkrankungen in generell ein. Der Knoblauchsaft hilt aber auch wenn man die betroffenen Hautpartien damit behandelt. Ein Erfolg stellt sich schon nach wenigen Tagen ein und der Juckreiz sowie die Hautirritation verschwinden sehr schnell.

Die äußerliche Anwendung von Backpulver hat ähnlichen Effekt auf die betroffenen Hautpartien. Das Backpulver wird in Wasser gelöst und auf die betroffenen Stellen der Haut aufgetragen.

Ein weitere Klassiker auf der „Hausmittel-Apotheke“ ist Apfelessig. Nehmen sie ein Fußbad mit Apfelessig. Dies wirkt keimabtötend und verringert somit den lästigen Juckreiz. Manche Patienten tunken auch Ihre Socken in Apfelessig, zeihen ein paar trockene Socken darüber und gehen so zu Bett.

Fußpilz ist weit verbreitet und lästig. Wer davon betroffen ist kann mit einfachen Hausmitteln wie Knoblauch, Apfelessig oder gar Backpulver die Keime bekämpfen.

Hausmittel gegen Sodbrennen

Sodbrennen ist ein leidiges Thema welches ststistisch gesehen jeden fünften Erwachsenen in Deutschland betrifft. Als Sodbrennen versteht man das brennende Gefühl in der oberen Magengegend welches durch Magensäfte ausgelöst wird. Diese Magensäfte bleiben nicht dort wo sie hingehären, sie fließen zurück in die Speiseröhre und verursachen ein Brennen im Hals oder auch ein unangenehmes Aufstoßen.

Eine der häufigsten Ursachen von Sodbrennen ist eine falsche Essgewohnheit. Wer seine Mahlzeit hastig und zu schnell hinunter schlingt vergrößert die Warscheinlichkeit unter Sodbrennen zu leiden. Durch die Umstellung der Essgewohnheiten kann Sodbrennen oftmals vermieden werden.

Es gibt aber auch ein paar alte Hausmittel die bei gelegentlichen Sodbrennen für Abhilfe sorgen. Enzian (nicht der Kräuterschnaps) beruhigt die Magenwände und verringert die Säureproduktion. Nehmem Sie einen Teelöffel Enzian und überbrühen Sie das Kraut mit einer Tasse Wasser. Lassen sie den Tee zehn Minuten ziehen und schöpfen Sie den Enzian ab. Dann trinken Sie den Sud in kleinen Schlucken und werden das Sodbrennen umgehend verringern.

Ein weiteres altes Hausmittel ist die Heilerde. Heilerde ist wie Enzian in guten Reformhäusern, Apotheken oder Online-shops erhältlich ist. Diese aus Lem und Lös bestehende Heilerde wird nach dem Mittag und Abendessen, also zweimal täglich eingenommen. Schwemmen sie die Heilerde mit viel stillen Mineralwasser auf. Gründliches nachspühlen ist meistens erforderlich um das unangenehme Gefühl „den Mund voll Sand zu haben“

Wer nach besonders üppigen Mahlzeiten unter Sodbrennen leidet kann auch versuchen den Kopf in der Schlafposition etwas höher zu legen. Hierdurch kann der Rückfluss der Magensäfte in die Speiseröhre verhindert werden.

Wer immer wieder unter Sodbrennen leidet muss eventuell seinen Lebensstil etwas verändern. Weniger Alkohol trinken, langsamer (kleiner Portionen) essen, das Rauchen aufgeben sind ein paar Sachen die das Sodbrennen verringern.

Sodbrennen ist aber auch bei etwa einem Prozent der Bevölkerung chronisch bedingt. Ist dies der Fall gehen Sie zum Arzt undlassen Sie sich durchchecken. Eigentherapie mit Magensäureblockern ist der falsche Weg. Ständiges Sodbrennen kann mit unter ein Hinweis aus eine schwerwiegende Magenerkrankung sein.

Sodbrennen ist lästig, kann aber mit ein paar einfachen Hausmitteln bekämpft werden. Heilerde oder Enzian können Wunder gegen Sodbrennen bewirken.

Schnupfen und Grippe in der Entstehung bekämpfen

Der Herbst bringt immer Grippe und Schnupfen in unsere Haushalte. Mit einfacheln  Hausmitteln kann man  gut vorbeugen und schon bei den ersten Grippe Symptomen wirkungsvoll gegen einen Ausbruch ankämpfen.  Bei einer laufenden Nase hilft oftmals ein heißes Vollbad mit enigen wohltuenden Zusätzen. Die Dämpfe von Fichtennadeln wirken sich beruhigend und schleimlösend auf die Schleimhäute aus. Nach einem etwa 10 minütigen Vollbad gilt es sich dann gut abzutrocknen und sich danach im Bett gut zudecken um die Grippe richtig raus zu schwitzen.

Ein Fußbad kann bei Grippe und Schnupfen sehr hilfreich sein. Das Fußbad sollte dann mit ansteigender Wassertemperatur durchgeführt werden. Beginnen Sie mit 30 – 33 Grad und steigern Sie die Temperatur während der nächstem 20 Minuten um 10 Grad auf 43 Grad. Diese Art des Fußbades sorgt für eine Wohltuende Wärem im ganzen Kürper und unterstützt so das Abschwellen der Nasenschleimhäute. Nach dem Fußbad sind die Füße gut abzutrocknen, warme Socken anzuziehen und sich ein paar Minuten im Bett auszuruhen.

Bevor es zum Grippeausbruch kommt kann man auch auf eine Kalte Oberkörperwäsche nach Kneipp zurückgreifen. Hierbei waschen sie Ihren Oberkörper mehrmals täglich mit einem Waschlappen vom Arm Beginnend zur Achsel und Wieder zurück. Der Waschlappen sollte noch so feucht sein dass dass ein dänner Feuchtigkeitsfilm auf der Haut zurückbleibt. Dieser ist nicht abzutrocknen. Ziehen Sie sich nach der Waschung warm an und ruhen Sie sich eine halbe Stunde im Bett aus.   

Bei Halsschmerzen (oftmals die ersten Anzeichen für eine ausbrechende Grippe) sind kalte Halswickel zu empfehlen. Nehemn Sie ein kalten Leinentuch und tauchen es in kaltes Wasser und Falten es mehrmals. Fixieren Sie dieses mit einem trockenem Handtuch und gegebenfalls mit einem Wollschal. Die wirkung macht sich schon nach wenigen Minuten durch starkes  Spucken bemerkbar. Diese Behandlung dauert in etwa 30 Miunuten.

Die Bekämpfung der ersten Schnupfen oder Grippe Symtomen ist oftmals entscheidend für den Krankheitsverlauf. Einfache Hausmittel können helfen den Ausbruch zu vermeiden.

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